Herz-Kreislauf

Warum “falsches” Salz müde macht

Müde, lustlos und trockene Haut? Das muss nicht am Herbst liegen – es kann auch am „falschen“ Salzkonsum liegen. Denn: Salz ist nicht gleich Salz…

Der Planet Erde bestand vor Millionen Jahren nur aus Wasser, Salzwasser – aus dem das Leben entstanden ist. So ist es nicht verwunderlich, dass der Mensch hauptsächlich aus Wasser und Salz besteht und im Organismus genau die 84 Elemente nachgewiesen wurden, welche auch im Natursalz enthalten sind. Noch heute entsteht jeder Mensch in einer Wasser-Salz-Lösung – die Flüssigkeit in der Gebärmutter ist nämlich eine Sole aus anorganischem Salz.

Salz ist in unserer Ernährung absolut lebenswichtig und die Empfehlungen salzarm zu essen, bezieht sich wohl eher auf den „falschen“ Salzkonsum. Das, was sich häufig in Gewürzregalen zum Salzen und in vielen Lebensmitteln befindet, ist nämlich kein Natursalz. Echtes, natürliches Salz besteht aus 84 Elementen – genauso viele Elemente wie in unserem Organismus. Unser „Kochsalz“ ist gereinigt, aufgehellt sowie mit Rieselhilfen und anderen Zusatzstoffen versehen. Es enthält nur noch zwei Elemente, nämlich Natrium und Chlorid. Und die beiden haben es in sich: Natrium allein ist hochexplosiv und Chlor giftig. Logisch, dass das nicht gesund sein kann. 

Um Kochsalz abzubauen, braucht der Körper Wasser. Aber nicht irgendein Wasser, sondern wertvolles Zellwasser. Dabei benötigt jedes Gramm Kochsalz die 23-fache Menge an Zellwasser. Geht das aus, sterben die Zellen ab. Folge: Wir trocknen von innen aus, bekommen eine faltige, knittrige Haut und leiden unter chronischer Müdigkeit.

Dagegen hilft, Kochsalz aus seiner Ernährung zu verbannen – soweit es eben geht – und durch Natursalz zu ersetzen. Natursalze wie Meersalz oder Himalaya-Salz sind in der Lage, die durstigen Zellen, wieder prall mit Wasser zu füllen. Dadurch wird die Gewebsspannung reguliert und der Elektrolythaushalt erneut aufgebaut. Das vertreibt Müdigkeit und macht fit und wach. Diese ausgleichende Eigenschaft vom Natursalz wirkt sich auch auf den Säure-Basen-Haushalt aus. Warum? Das Wassergewebe wird langfristig wieder in Ordnung gebracht. Auch krank- und dickmachende Verschlackungen werden aufgelöst und ausgeschieden.

Wenn das nicht gute Gründe sind, um auf Natursalze umzusteigen. Doch auf welches? Meersalz, dass aus dem Meerwasser gewonnen wird, ist heutzutage oft mit Schadstoffen und Schwermetallen verunreinigt. Außerdem werden leider mittlerweile 80 Prozent aller Meersalze raffiniert, was auf den Verpackungen aber oft nicht ausgezeichnet ist. So gilt frisch gewonnenes Meersalz inzwischen als Delikatesse. Am besten fragst du den “Verkäufer deines Vertrauens” welches Meersalz er dir empfiehlt. Denn der Meersalzgeschmack ist wirklich fantastisch.

Steinsalz, wie das Himalaya-Salz, wird dagegen in Salzbergwerken abgebaut. Dieses Salz ist durch die Austrocknung der Urmeere entstanden und ist in Gesteinsform weniger Umwelteinflüssen ausgeliefert als das Meersalz. Und dazu ist es noch wunderschön rosa – das Auge isst ja auch mit …

Ich habe auch noch einen Verschenk-Tipp für dich: Red-Hot-Salt
Für den roten Wow-Farbeffekt 1 frische rote Chilischote fein schneiden. Schote mit Kernen und 1 TL getrocknetem Oregano im Mörser zerreiben. 100 g Natursalz (z. B. Himalaya-Salz) dazugeben, alles gut vermischen. 1/2 TL Paprikapulver unterrühren. Fertig! Hübsch einpacken und einem heiß geliebten Menschen schenken.

Also salze gerne – aber mit dem “richtigen” Salz 🙃

Sending Love & Happiness,
deine Petra Orzech

Slim Yoga





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